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Wissenschaftliche Fakten und Quellen

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick über die Fakten, auf denen die Rezepte von Dr. Goodfood basieren, sowie über die damit verbundenen wissenschaftlichen Quellen. Im Folgenden finden Sie Informationen über die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Ananas, Avocado, Beeten, Blaubeeren, Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Gurken, Paprika und Süßkartoffeln.

DIÄT ALLGEMEIN

Eine gesunde Ernährung während Ihres gesamten Lebens kann Krankheiten vorbeugen. Die zunehmende Verwendung verarbeiteter Lebensmittel, das Leben in Großstädten und ein sich ändernder Lebensstil ziehen auch Veränderungen in unserer Ernährung nach sich. Die Weltbevölkerung konsumiert viele Produkte, die reich sind an Energie, Fetten, Zucker und Salz.

Westliche Welt

Ein Großteil der Bevölkerung in den Niederlanden und in anderen westlichen Ländern nimmt nicht genügend Obst, Gemüse und Ballaststoffe zu sich. 2017 kam das Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu (RIVM), eine für öffentliche Gesundheit und Umweltschutz zuständige niederländische Behörde, zu dem Schluss, dass nur etwa 15% der Erwachsenen die Empfehlungen für den Verzehr von Obst und Gemüse befolgen. Das RIVM wies auch darauf hin, dass Nüsse und Hülsenfrüchte in der niederländischen Speisekarte kaum vorkommen, jedoch für die Gesundheit sehr wichtig sind.
Quelle: The diet of the Dutch, RIVM, 2016.

Grundprinzipien einer gesunden Ernährung

Die Grundprinzipien für eine gesunde Ernährung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lauten wie folgt. Eine gesunde Ernährung beinhaltet:

  • Früchte, Gemüse, Hülsenfrüchte (wie: Linsen und Bohnen), Nüsse und Vollkornprodukte (unverarbeiteter Mais, Weizen, Hafer und brauner Reis).
  • Mindestens 400 g (5 Portionen) Obst und Gemüse pro Tag (Kartoffeln, Süßkartoffeln, Maniok usw. werden hier nicht berücksichtigt)
  • Zugesetzte Zuckerarten sollten 5-10% der Gesamtenergieaufnahme ausmachen.
  • Fette sollten weniger als 30% der Gesamtenergieaufnahme ausmachen. Ungesättigte Fette (wie sie z.B. in Fisch, Avocado, Nüssen, Sonnenblumen und Olivenöl vorkommen) sind gegenüber gesättigten Fetten (wie sie in Fleisch-, Milch-, Palmöl- und Kokosölprodukten vorkommen) zu bevorzugen. Gefährliche Transfette finden sich in stark verarbeiteten Produkten wie Backwaren und frittierte Lebensmittel.
  • Produkte wie Fast Food, Chips, Frittiertes, Tiefkühlpizza, Kekse, Margarine und Brotaufstriche gehören deshalb nicht zu einer gesunden Ernährung.

Quelle: Healthy Diet, Key Facts, World Health Organisation, 2015.

Besondere Rolle von Obst und Gemüse

Das Niederländische Voedingscentrum (Zentrum für Ernährung) sagt über die Rolle von Obst und Gemüse: „Obst und Gemüse signalisieren uns nicht umsonst durch ihr Aussehen, dass sie gut für unsere Gesundheit sind. Wer genug davon verzehrt, senkt das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Darmkrebs und Typ-2-Diabetes zu erkranken.“
Zum jetzigen Zeitpunkt empfiehlt das niederländische Zentrum für Ernährung: 250 g Gemüse und zwei Portionen Obst (entspricht etwa 200 g) pro Erwachsener pro Tag.

Quelle: Groente en fruit, website Voedingscentrum, 2018.  

Mehrere (inter)nationale Organisationen und Behörden sind sich einig, dass der Verzehr von Obst und Gemüse zunehmen muss, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Typ-2-Diabetes zu senken.

Wissenschaftliche Quellen:

Nguyen B. et al. (2016). Fruit and vegetable consumption and all-cause mortality: evidence from a large Australian cohort study. International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity, (13):9. doi: 10.1186/s12966-016-0334-5.
Fazit: Der Obst- und Gemüsekonsum war in dem untersuchten geburtenstarken Jahrgang umgekehrt proportional zur Gesamtmortalität. Weitere Studien, die die Auswirkungen von rohem gegenüber gekochtem Gemüse untersuchen, sind erforderlich.

Aune D. et al. (2017). Fruit and vegetable intake and the risk of cardiovascular disease, total cancer and allcause mortality—a systematic review and dose response meta-analysis of prospective studies. International Journal of Epidemiology, Jun, 1 (46), 1029–1056. doi: 10.1093/ije/dyw319.
Fazit: Die Aufnahme von Obst und Gemüse war mit einem reduzierten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Todesfälle verbunden. Diese Ergebnisse untermauern die Empfehlungen für die öffentliche Gesundheit, durch eine erhöhte Obst- und Gemüseaufnahme das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und vorzeitige Mortalität zu verringern. 

Schwingshackl L. et al. (2017). Food groups and risk of all-cause mortality: a systematic review and meta-analysis of prospective studies. The American journal of clininal nutrition, (105), 1462–73. doi: 10.3945/ajcn.117.153148. 
Fazit: Die Wahl einer optimierten Einnahme  der untersuchten Lebensmittelgruppen kann zu einer erheblichen Veränderung des Risikos eines vorzeitigen Todes führen.

Blando F. et al. (2018). Radical Scavenging and Anti-Inflammatory Activities of Representative Anthocyanin Groupings from Pigment-Rich Fruits and Vegetables. International journal of molecular science, (9)1, 169. doi: 10.3390/ijms19010169.

BIO-LEBENSMITTEL

„Studien haben gezeigt, dass biologisch erzeugte Nahrungsmittel bis zu 40% mehr wirksame Inhaltsstoffe enthalten, die unsere Gesundheit positiv beeinflussen.“

Diese Aussage von Dr. Goodfood wird durch folgende Quellen belegt:

Baranski M. et al. (2014). Higher antioxidant and lower cadmium concentrations and lower incidence of pesticide residues in organically grown crops: a systematic literature review and meta-analyses. British Journal of Nutrition, (112), 794–81.

Muller A. et al. (2017). Strategies for feeding the world more sustainably with organic agriculture. Nature Communications, (8): 1290. DOI: 10.1038/s41467-017-01410-w.

Lupatini M. et al. (2016). Soil Microbiome Is More Heterogeneous in Organic Than in Conventional Farming System. Frontiers in Microbiology, (7): 2064.

ANANAS

Die Ananas ist reich an dem Enzym Bromelain. Enzyme werden vom Körper verwendet, um Entzündungen vorzubeugen. Ananas kann helfen, Entzündungen wie Nasennebenhöhlenentzündung zu heilen, aber auch Sehnenreizungen bei Sportlern zu lindern..

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Braun, J.M., & Schneider, B., & Beuth, H.J. (2005). Therapeutic use, efficiency and safety of the proteolytic pineapple enzyme Bromelain-POS in children with acute sinusitis in Germany. In Vivo, Mar-Apr;19(2), 417-21.

Aiyegbusi, A., & Olabiyi, O., & Noronha, C., & Okanlawon, A.O. (2011). A comparative study of the effects of bromelain and fresh pineapple juice on the early phase of healing in acute crush achilles tendon injury. Journal of Medicinal Food, Apr;14(4), 348-52. doi: 10.1089/jmf.2010.0078

AVOCADO

Die Avocado besitzt einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren. Somit hat sie eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel im Blut und senkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber hinaus enthält Avocado nützliche Phytonährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe und verbessert das metabolische Syndrom.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Tabeshpour, J., & Tazavi, B.M., Hosseinzadeh, H. (2017). Effects of Avocado (Persea americana) on Metabolic Syndrome: A Comprehensive SystematicReview. Phytotherapie Research. Jun;31(6), 819-837. doi: 10.1002/ptr.5805.

Wang, L., & Bordi, P.L., & Fleming, J.A., & Hill, A.M., & Kris-Etherton, P.M. (2015). Effect of a moderate fat diet with and without avocados on lipoprotein particle number, size and subclasses in overweight and obese adults: a randomized, controlled trial. Journal of the American Heart Association. Jan 7;4(1):e001355. doi: 10.1161/JAHA.114.001355.

BEETE

Rote und auch andersfarbige Beete wird als eher langweiliges und altmodisches Gemüse betrachtet. Immer wieder steht sie sogar in der Kritik, da sie – wie andere Wurzelgemüse auch – viel Nitrat anreichert. Nitrat kommt natürlicherweise im Boden und im Grundwasser vor, wird den Pflanzen aber auch bei der konventionellen Düngung zugeführt. Generell überwiegen die Vorteile einer gemüsereichen Ernährung die Risiken durch die Aufnahme von Nitrat. Aktuelle Studien zeigen, dass Nitrat sogar positive Effekte auf Herz und Blutfettwerte haben kann. So sollen Nitrate im Zusammenhang stehen mit Stickstoffmonoxiden, die einen Blutfett-reduzierenden Effekt haben. Außerdem enthält die Beete Phytonährstoffe, die auch als Betalaine bekannt sind, und eine antioxidative, entgiftende und entzündungshemmende Wirkungen auf den Körper haben. Deshalb ist rote Beete auch bei Sportlern sehr beliebt.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Clifford, T., & Howatson, G., & West, D.J., & Stevenson, E.J. (2015). The potential benefits of red beetroot supplementation in health and disease. Nutrients, Apr 14;7(4), 2801-22. doi: 10.3390/nu7042801.

Kapil, V., & Khambata, R.S., & Robertson, A., & Caulfield, M.J., & Ahluwalia, A. (2015). Dietary Nitrate Provides Sustained Blood Pressure Lowering in Hypertensive Patients, A Randomized, Phase 2, Double-Blind, Placebo-Controlled Study. Hypertention, Feb; 65(2), 320-327. doi: 10.1161/HYPERTENSIONAHA.114.04675.

BLAUBEEREN 

Blaubeeren (und auch Heidelbeeren) sind in Sachen Gesundheit ganz weit vorn. Sie enthalten verschiedene Arten von gesunden Phenolen und haben eine sehr hohe antioxidative Wirkung. Blaubeeren helfen dabei, Krebs und Diabetes vorzubeugen und Entzündungen zu hemmen.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Olas, B. (2018). Berry Phenolic Antioxidants - Implications for Human Health? Frontiers in Pharmacology, Mar 26(9), 78. doi: 10.3389/fphar.2018.00078.

Davidson, K.T., & Zhu, Z., & Balabanov, D., & Zhao, L., & Wakefield, M.R., & Bai, G., & Fang, Y. (2017). Beyond Conventional Medicine - a Look at Blueberry, a Cancer-Fighting Superfruit. Pathology Oncology Research, Dec 28 [Epub ahead of print]. doi: 10.1007/s12253-017-0376-2.

GURKE

Die Gurke besteht zu 95% aus Wasser und sorgt somit für zusätzliche Feuchtigkeit und Kühlung im Sommer. Eine frische Gurkenscheibe auf die geschlossenen Augenlider gelegt reduziert die Faltenbildung. Die Gurke enthält eine Reihe von Phytonährstoffen. Dies sind bioaktive Substanzen, die nur in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen und bestimmte positive Effekte auf unsere Gesundheit haben. Im Falle der Gurke sind dies verschiedene Arten von Flavonolen und Lignanen, die dazu beitragen können, Entzündungen entgegenzuwirken und schädliche freie Radikale zu eliminieren.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Nema, N.K., & Maity, N., Sarkar, B., Mukherjee, P.K. (2011). Cucumis sativus fruit-potential antioxidant, anti-hyaluronidase, and anti-elastase agent. Archives of Dermatological Research, May;303(4), 247-52. doi: 10.1007/s00403-010-1103-y.

Mukherjee, P.K., & Nema, N.K., & Maity, N., & Sarkar, B.K. (2013). Phytochemical and therapeutic potential of cucumber. Fitoterapia, Jan(84), 227-36. doi: 10.1016/j.fitote.2012.10.003.

Kumar, D., & Kumar, S., & Singh, J., & Narender, & Rashmi, & Vashistha, B.D., & Singh, N. (2010). Free Radical Scavenging and Analgesic Activities of Cucumis sativus L. Fruit Extract. Journal of Young Phramacists, Vol 2 / No 4, 365-368.

INGWER

Gingerol ist der bekannteste Phytonährstoff aus dem Ingwer und ein wirksames Antioxidant. Ingwer wird traditionell gegen (Schwangerschafts-) Übelkeit eingesetzt und hat sich auch bei Magenproblemen, Entzündungen und Migräne als lindernd erwiesen. Auch kann es dabei helfen, diabetische Komplikationen vorzubeugen.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Mohd Yusof, Y.A. (2016). Gingerol and Its Role in Chronic Diseases. Advances in experimental medicine and biology, 929, 177-207.

Maghbooli, & M., Golipour, F., & Moghimi Esfandabadi, A., & Yousefi, M. (2014). Comparison between the efficacy of ginger and sumatriptan in the ablative treatment of the common migraine. Phytotherapy Research, Mar;28(3), 412-5. doi: 10.1002/ptr.4996.

Siddaraju, M.N., & Dharmesh, S.M. (2007). Inhibition of gastric H+, K+-ATPase and Helicobacter pylori growth by phenolic antioxidants of Zingiber officinale. Molecular Nutrition & Food Research, Mar;51(3), 324-32.

Arablou, T, & Aryaeian, N., & Validazeh, M., & Sharifi, F. & Hosseini, A., Djalalj, M. (2014). The effect of ginger consumption on glycemic status, lipid profile and some inflammatory markers in patients with type 2 diabetes mellitus. International Journal of Food Sciences and Nutrition, Jun;65(4), 515-20. doi: 10.3109/09637486.2014.880671.

KNOBLAUCH

Die würzige Knolle enthält eine große Anzahl schwefelhaltiger Phytonährstoffe wie Allicin und Thiosulfinate, die das Immunsystem unterstützen und sogar bakteriellen Infektionen entgegenwirken können. Darüber hinaus ist Knoblauch seit langem für seine blutdrucksenkenden Eigenschaften und seine positive Wirkung auf Typ-2-Diabetes bekannt.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Jakobsen, T.H., & Warming, A.N., & Vejborg, R.M., & Moscoso, J.A., & Stegger, M., & Lorenzen, F., & Rubtke, M., & Andersen, J.B., & Petersen, R., & Andersen, P.S., & Nielsen, T.E., & Tolker-Nielsen, T., & Filloux, A., & Ingmer, H., & Givskoy, M. (2017).  A broad range quorum sensing inhibitor working through sRNA inhibition. Scientific Reports, Aug 29;7(1), 9857. doi: 10.1038/s41598-017-09886-8.

Xiong, X.J., & Wang, P.Q., & Li, S.J., & Li, X.K., & Zhang, Y.Q., & Wang, J. (2015). Garlic for hypertension: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Phytomedicine, Mar 15;22(3), 352-61. doi: 10.1016/j.phymed.2014.12.013.

Lee, Y.M., & Gweon, O.C., & Seo, Y.J., & Im, J., & Kang, M.J., & Kim, M.J., & Kim, J.I. (2009). Antioxidant effect of garlic and aged black garlic in animal model of type 2 diabetes mellitus. Nutrition Research and Practice, Summer;3(2), 156-61. doi: 10.4162/nrp.2009.3.2.156.

KURKUMA

Der Inhaltsstoff Curcumin aus dem Kurkuma gehört zur Gruppe der Polyphenole und hat Auswirkungen auf über 600 verschiedene Gene. Die positiven Effekte auf unsere Gesundheit sind breit gefächert: antioxidativ, entzündungshemmend, schmerzlindernd, entgiftend, vorbeugend bei Fettleber und Krebs, stimmungsaufhellend, mildernd bei Diabetes und Herzgefäßproblemen.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Tizabi, Y., & Hurley, L.L., & Qualls, Z., & Akinfiresove, L. (2014). Relevance of the anti-inflammatory properties of curcumin in neurodegenerative diseases and depression. Molecules, Dec 12;19(12), 20864-79. doi: 10.3390/molecules191220864.

Chuengsamarn, S., & Rattanamongkolgul, S., & Luechapudiporn, R., & Phisalaphong, C. Jirawatnotai, S. (2012). Curcumin extract for prevention of type 2 diabetes. Diabetes Care, Nov;35(11):2121-7. doi: 10.2337/dc12-0116.

Deguchi, A. (2015). Curcumin targets in inflammation and cancer. Endocrine, metabolic & immune disorders - Drug targets, 15(2), 88-96.

Simioni, C., & Zauli, G., & Martelli, A.M., & Vitale, M., & Sacchetti, G., & Gonelli, A., & Neri, L.M. (2018). Oxidative stress: role of physical exercise and antioxidant nutraceuticals in adulthood and aging. Oncotarget, Mar 30;9(24), 17181-17198. doi: 10.18632/oncotarget.24729.

Feng, W.W., & Kuang, S.Y., & Tu, C., & Ma, Z.J., & Pang, J.Y., & Wang, Y.H., & Zang, Q.C., & Liu, T.S, & Zhao, Y.L, & Xiao, X.H., & Wang, J.B. (2018). Natural products berberine and curcumin exhibited better ameliorative effects on rats with non-alcohol fatty liver disease than lovastatin. Biomedicine & Pharmacotherapy, Mar(99), 325-333. doi: 10.1016/j.biopha.2018.01.071.

Chen, Q., & Wang, T., & Li, J., & Wang, S., & Qiu, F., & Yu, H., & Zhang, Y., & Wang, T. (2017). Effects of Natural Products on Fructose-Induced Nonalcoholic Fatty Liver Disease (NAFLD). Nutrients, Jan 31;9(2). pii: E96. doi: 10.3390/nu9020096.

PAPRIKA

Paprika in all ihren Farbnuancen ist reich an Carotinoiden, Vitamin C und Kalium und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Die rote Variante enthält doppelt so viel Vitamin C wie eine grüne Paprikaschote. Carotinoide gehören zu den Antioxidantien und sind besonders für ihre wohltuenden Wirkungen bei Augenkrankheiten bekannt; Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden durch diese Phytonährstoffe ebenfalls günstig beeinflusst.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Eggersdorfer, M., & Wyss, A. (2018). Carotenoids in human nutrition and health. Archives of Biochemistry and Biophysics, Jun 6(652), 18-26. doi: 10.1016/j.abb.2018.06.001.

Umigai, N., & Murakami, K., & Shimizu, R., & Takeda, R., & Azuma, T. (2018). Safety Evaluation and Plasma Carotenoid Accumulation in Healthy Adult Subjects after 12 Weeks of Paprika Oleoresin Supplementation. Journal of Oleo Science, Feb 1;67(2), 225-234. doi: 10.5650/jos.ess17155.

SÜSSKARTOFFEL

Die Süßkartoffel enthält eine spezielle Art von Kohlenhydraten: diese tragen dazu bei, ein positives Umfeld für unsere nützlichen Darmbakterien schaffen, sie im Gleichgewicht zu halten und unseren Stoffwechsel positiv zu beeinflussen. Süßkartoffeln enthalten auch viele Phytonährstoffe wie Phenolsäuren und Carotinoide. Die gesundheitsförderlichen Effekte der orangenen, violetten oder weißen Knollen sind äußerst vielfältig: sie schützen unsere Leber, sind antioxidativ, können Übergewicht reduzieren sowie Diabetes und altersbedingten Erkrankungen vorbeugen.

Diese Aussagen werden durch folgende Quellen belegt:

Wang, S., & Nie, S., Zhu, F. (2016). Chemical constituents and health effects of sweet potato. Food Research International, Nov;89(Pt 1), 90-116. doi: 10.1016/j.foodres.2016.08.032.

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